RHIN-ZIGÜNAR CHRONIK

Wie alles begann ...

1976 In einer heiteren Stammtischrunde in der ehemaligen „Spatzentränke“ entstand die Idee eine Faschings-Zunft zu gründen (Sigi Hämmerele war der Vater dieser Idee). Da man den Lustenauern gerne zigeunerhaftes Verhalten nachsagt und sie

a) gerne reisen
b) geschäfts- und handelstüchtig sind

und zudem am Rhein wohnen, jedoch mit Sintis und Romas nichts zu tun haben, legten die Personen, welche die Idee zur Gründung hatten, den Namen

FASNAT-ZUNFT

RHIN-ZIGÜNAR


fest.

 

Fasching und Ordnung war ein großes Fragezeichen. Deshalb wurde gleichzeitig eine Narrenpolizei auf die Beine gestellt, welche jedoch wieder aufgelassen wurde, weil der Fasching in Lustenau in geordnetem Rahmen abgelaufen ist. Die erste Aktion wurde bereits am 11.11. um 11:11 Uhr mit der Absetzung des damaligen Bürgermeister Robert Bösch begonnen.

1977
 – der 1. Programmball ging in der Jahn-Turnhalle über die Bühne (Tanzmusik konnte keine mehr engagiert werden, der Zeitraum war zu kurz – dafür spielte die Bauernkapelle des Musikverein Lustenau).

1977 - Selbstverständlich durfte auch eine Garde nicht fehlen. Unter der Leitung von Margit Bitschnau wurde die Garde gegründet und tanzte sich in kurzer Zeit an die Spitze im Vlbg. Gardegeschehen.

 

1977 – wurde von der Zunft der 1. Österreichische Schalmeienzug,  unter der Leitung von Hans König gegründet. Auftritte in Berlin, Viareggio in Italien, Wien, Bayreuth, 1. Auftritt in Kanada, Salzburg und vieles mehr unterstreichen das Können dieser Musikgruppe. Bis 2007 war es eine Männergruppe – seit 2008 sind auch Frauen dabei bzw. wird/wurde der Schalmeinzug von einer Frau geleitet!

 

Aber auch die Zunftkleidung in eleganter Lustenauer Stickerei und in den Farben weiss-rot-schwarz, hat sich bis zum heutigen Tag bewährt und wird immer wieder, speziell im Ausland, bewundert und als Werbeträger für die heimische Stickerei angesehen.
Otmar Holzer konnte man als Präsidenten gewinnen, der bis heute unser Ehren-Präsi ist!

 

1978 - Hatten wir schon 2 Bälle!!

1981 – Gründung des Männerballettes (unter der Leitung von Margit Bitschnau) Oberste Maxime dieser Gruppe, welche immer nur von einer Frau geleitet werden darf, ist humorvollste Unterhaltung mit Qualität und hervorragenderer Bühnenausstattung.

1990
 – Gründung der Kindergarde (unter der Leitung von Uschi Alge und Anita Holzer) 24 Kinder im Alter von 4-11 Jahren waren der Grundstock für die Kleinsten unserer Zunft. Bereits 1991 standen sie zur Premiere auf der Bühne.

1998 – Da der Sprung von der Kindergarde zur Großen Garde doch zu groß ist, wurde die Teenygarde (von Conny Bayer) auf die Beine gestellt.Mädchen im Alter von 10-16 Jahren sind somit der Rückgrat für den Aufstieg in die Große Garde.

 

Geleitet wird die Zunft von einem vier- bzw. fünf köpfigen Präsidium und dem Zigünarrat.

Die Aufgaben der Zunft teilen sich in folgenden Aktivitäten:


jedes Jahr eine Ballveranstaltung
 
alle 2 Jahre (in den „geraden“ Jahren) einen Faschings-Umzug
alle 2 Jahre (in dem Jahr, in welchem kein Umzug statt findet) einen Kinderball
sowie Aktivitäten am 11.11.


Unser Narrenruf lautet:
GREOTLI, GREOTLI,  FIZA FAZO NEOTLI

Was bedeutet das eigentlich?

 

GREOTLI = sind die Maskierten
FIZA = ist dessen maskiertes Gesicht
FAZO NEOTLI = ist ein Stofftaschentuch

Früher haben die Zuschauer bei einem Umzug den Umzugsteilnehmern mit einem weißem Stofftaschentuch nachgewunken...
Der Spruch ist schon sehr alt und wurde von uns RHIN-ZIGÜNAR
 neu aufgenommen!!!